Universität Trier

1473 eröffnete die Stadt Trier die erste Universität, die 1798 in napoleonischer Zeit geschlossen wurde. 1970 gründete das Land Rheinland-Pfalz die Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern, seit 1975 ist die Universität Trier eigenständig und wurde gegen Ende der 1970er-Jahre auf einem Hochplateau über der Mosel gebaut. Der Universitätscampus ist oberhalb der Stadt gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Mit seiner modernen Architektur ist er in eine großzügige Parklandschaft eingebettet. Der Campus gliedert sich in einen größeren Campus I und einen kleineren Campus II. Das Baukonzept von Campus I gruppiert um das Forum und die Zentralbibliothek herum Fachbereichsgebäude, die über Brücken mit der Bibliothek verbunden sind. Campus II weist eine ungewöhnliche Historie auf, dienten die Räumlichkeiten doch bis in die frühen 1990er Jahre den in Trier stationierten Französischen Streitkräften als Militärkrankenhaus. Nach dem Abzug wurde dieses dann im Rahmen von Konversionsmaßnahmen der stetig wachsenden Universität zur Verfügung gestellt und beherbergt heute die Informatik sowie die geografischen und geowissenschaftlichen Studiengänge, die mit einer eigenen kleinen Bibliothek, einer Mensa und Wohnheimen direkt auf dem Gelände ausgestattet sind. Die anderen Studiengänge der Universität, zusammen mit der Universitätsbibliothek, der großen Mensa, der Sporthalle und dem Sportgelände, sind auf dem Campus I verortet. Trier vereint Gegensätze: jung und doch der Tradition verbunden, international orientiert und doch regional verwurzelt, am geografischen Rand Deutschlands und doch mitten in Europa gelegen.
Etwa 14.ooo Studierende verteilen sich auf 30 Fächer. Aus der überschaubaren Größe der Uni resultiert die Nähe zwischen Studierenden und Lehrenden. Dies führt zu einer intensiven Studierendenbetreuung, in der der einzelne Studierende wahrgenommen wird und nicht in der großen Masse untergeht.